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Von Juli 2022 bis Oktober 2024 haben 61 Klinikstandorte Insolvenz angemeldet, 13 Standorte wurden geschlossen. Und besonders seit September 2023 hat die Anzahl der Insolvenzen dramatisch zugenommen. Das berichtet Professor Andreas Beivers beim BrainSnack über eine Analyse des Insolvenzgeschehens.
Besonders betroffen sind mit etwa zwei Drittel Einrichtungen in freigemeinnütziger Trägerschaft, die nicht durch die Kommunen quersubventioniert werden. Und auch die Größe der Kliniken und die Notfallstufen gemäß GBA spielen eine Rolle.
Überraschend sei, so der Gesundheitsökonom, dass es gerade in reicheren Kommunen mehr Insolvenzen zu verzeichnen gibt – und auch in Gebieten mit einem höheren Anteil an älteren Menschen.
Über die Hintergründe und wie ein kalter Strukturwandel vermieden werden kann, sprach Beivers beim BrainSnack mit Sebastian Balzter.
Das Gespräch können Sie hier hören:
